Reisebericht "Radiance of the Seas" Kanada / Alaska 2004
vom 04.09.-19.09.2004 |
Von Vancouver - Kanadas "Tor zum Pazifik"
- mit der "Radiance of the
Saes" nach Alaska
Zerklüftete Küsten, hohe Berge und gigantische Regenwälder mit uralten
Baumriesen und die Weltstadt Vancouver im Grünen, kosmopolitische Stadtkultur
und atemberaubende Natur das ist British Columbien. Nicht ohne Grund behaupten
die Kanadier, dass Vancouver die schönste Stadt der Welt sei.
Wir sind schon am ersten Tag von ihr begeistert. An das deftige kanadische
Frühstück haben wir uns schnell gewöhnt und den kanadischen Lachs ob gegrillt,
geräuchert oder gedünstet verachten wir auch nicht. Die Menschen sind
aufgeschlossen und freundlich, die breiten Straßen, rücksichtsvollen Autofahrer
die vielen Parks und Grünanlagen die weiten Strände in Downtown, die vielen
Museen unterschiedlichster Art , die frische Seeluft und die erhabene Natur
lassen uns oft nur staunen. Wir fahren mit der Seilbahn auf den 1.100 m
hohen Grouse Mountain und genießen den Panoramablick über Vancouver. Wir
schlendern durch Chinatown und bewundern chinesische Lebensart, wir bummeln über
die Robson Street und sehen den Joggern im Stanley Park zu. |
Für Vancouver Island haben wir einen ganzen Tag eingeplant. Schon die
Überfahrt mit der Fähre ist ein Erlebnis. Die Fahrt durch die Gulfinseln ist ein
Vorgeschmack auf unsere Schiffsreise. Die Landschaft ähnelt stark der
skandinavischen Schärenlandschaft. Viktora, British Columbias Regierungssitz
verkörpert noch heute die Gediegenheit des viktorianischen Englands. Der Besuch
der Butchers Gardens rundet den Ausflug ab. |
Alaska – mit dem Schiff ins Gletscherland. Nachdem sich die Skyline von
Vancouver am Horizont verabschiedet hat, nimmt die „Radiance of the Seas“ Kurs
auf die Inside Passage. Sie ist mit 1000 Seemeilen der längste geschützte Seeweg
der Welt. Eineinhalb Tage benötigt das Schiff für diese Strecke. Wasser,
Berge, tiefgrüne Wälder, Fjorde, kleine Inseln, Seeadler und Delphine,
eine beeindruckende Natur.
In Juneau unserem ersten Hafen in Alaska läßt der Wetttergott uns in Stich.,
es ist neblig und regnet leicht. Trotzdem beindrucken uns der Mendenhall
Gletscher und der gleichnamige See ungemein. Wie viele Städte in Alaska ist
Juneau nur aus der Luft und vom Wasser aus zu erreichen. |
Unser nächstes Ziel ist Skagway. Hier bewegen wir uns auf den Spuren der
Goldgräber, fahren ins "goldene" Yukongebiet und mit der legendären White Pass
& Yukon Railway, genießen atemberaubende Ausblicke auf scheebedeckte Berge,
unwirkliche Täler und Schluchten.
Ein Höhepunkt der Reise und ein grandioses Naturereignis ist die Fahrt zum
Hubbard Gletscher. Es ist der längste kalbende Eisstrom Nordamerikas, er zieht
sich über 122 km hin und ist dabei, einen Fjord vom offenen Meer ab zu
trennen. |
Ketchikan - unser letztes Ziel in Alaska -
bedeutet in der Sprache der Indianer: "Donnernder Adlerflügel". Wie sehr dieser
Name zutrifft, sieht man am besten aus der Luft, wenn man einen Rundflug mit
einem der vielen Wasserflugzeuge macht. Das Naturschutzgebiet "Misty Fjords" aus
der Luft zu betrachten ist ein unvergessliches Erlebnis.
Alaska ist überwältigende Natur, eine abwechslungsreiche Lanschaft aus rauen
Bergen, Respekt einflößenden Gletschern, dichten Wäldern, weiten Ebenen,
ausgezackten Küsten und reißenden Flüssen.
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