Ausführlicher
Reiseverlauf
Sonntag Anreise Von Ihrem Startflughafen
fliegen Sie nach St. Petersburg, wo Sie am Flughafen durch die Bordreiseleitung
empfangen werden. Anschließend bringen wir Sie direkt auf Ihr „schwimmendes
Hotel“.
Montag St. Petersburg Die auf 44 Inseln im
Mündungsgebiet der Newa erbaute Stadt mit ihren 540 Brücken und prachtvollen
Palästen, gilt als eine der schönsten der Welt und wird auch „Venedig des
Nordens“ genannt. Lassen Sie sich auf unserer Stadtrundfahrt von den herrlichen
Sehenswürdigkeiten dieser erst 300 Jahre alten Metropole in ihren Bann ziehen.
Entdecken Sie die Peter-und-Paul-Festung und den Winterpalast. Am Nachmittag
haben Sie Gelegenheit zum Besuch des Peterhofs mit seinen berühmten Parkanlagen,
dem russischen Versailles (nur an Bord buchbar).
Dienstag St.
Petersburg Die Eremitage zählt zu den bedeutendsten Kunstmuseen der
Welt. St. Petersburg zu verlassen, ohne die Fülle an Meisterwerken und
Kunstschätzen zu sehen, die schlicht und ergreifend einfach überwältigend sind,
ist undenkbar. Danach besteht die Möglichkeit, eine der Sommerresidenzen der
Zarenfamilie (Puschkin oder Pawlowsk) zu besuchen (nur an Bord buchbar). Am
Abend lädt der Kapitän zum traditionellen Begrüßungs-Cocktail ein, ehe es heißt
„Leinen Los!“ zur viel versprechenden Kreuzfahrt.
Mittwoch
Mandrogy Heute manövriert der Kapitän das Schiff über den Ladogasee,
den größten Süßwas-sersee Europas, sowie über den malerischen Fluss Swir, der
den Ladogasee mit dem Onegasee verbindet und an einigen Stellen so schmal ist,
dass immer nur ein Schiff passieren kann. In Mandrogy machen wir kurz fest. Hier
können Sie die Flora und Fauna dieser Region hautnah erleben.
Donnerstag Kischi Über den Onegasee erreichen wir am
Nachmittag die Insel Kischi – den nördlichsten Punkt unserer Kreuzfahrt.
Eingebettet in eine märchenhafte Naturlandschaft befindet sich hier ein zum
UNESCO-Kulturerbe zählendes Freilichtmuseum mit Denkmälern nordrussischer
Holzarchitektur.
Freitag Goritzy Heute befahren Sie
auf vielen kleinen Flüssen und Seen das Wolga-Baltische-Kanalsystem. Bei Goritzy
liegt hier, inmitten der tiefsten Provinz, das Kirillow-Beloserski-Kloster, das
ehemals eines der bedeutendsten Klöster Russlands war. Die bewegende Geschichte
des Klosters mit seinem bedeutenden Ikonenmuseum wird Sie in ihren Bann ziehen.
Samstag Uglitsch Das Schiff kreuzt auf der oberen
Wolga, die hier noch so schmal ist, dass Sie das Leben am Ufer beobachten
können. Anschließend legen wir in Uglitsch, eine der ältesten Städte Russlands,
an. Nach der Passage des Rybinsker Stausees empfängt Sie die altehrwürdige Stadt
Uglitsch mit dem Geläut der Kreml-Glocken und lädt zu einem Rundgang ein. Dazu
gehört ein Besuch der Dmitrij-Blut-Kirche, die dort errichtet wurde, wo einst
der Sohn Iwans des Schrecklichen ermordet wurde. Am Abend empfängt Sie der
Kapitän zu einem festlichen Abschiedsessen.
Sonntag
Moskau In Moskau angekommen werden Sie sofort spüren, dass die
Hauptstadt das geistige und ökonomische Zentrum des russischen Riesenreiches
ist. Erleben Sie die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Weltmetropole auf
unserer Stadtrundfahrt hautnah. Die aufwändig restaurierten Gebäude mit ihren
neuen architektonischen Akzenten werden Sie in ihren Bann ziehen. Und wenn Sie
möchten, können Sie sich am Abend bei einem Besuch des Moskauer Staatszirkus
blendend amüsieren (nur an Bord buchbar).
Montag Moskau
Mit dem Bau des Kreml, dem imposantesten Gebäudekomplex der Stadt, begann
die Stadtgeschichte Moskaus. Wir bieten Ihnen die Gelegenheit, diese alte
Festungsanlage, die heute das Machtzentrum russischer Politik darstellt, zu
besichtigen und bei einer Führung einiges darüber zu erfahren. Genießen Sie das
Panorama der Stadt bei einem gemütlichen Mittagessen auf einem Ausflugsschiff,
das Sie durch das Herz der Stadt bringt. Der Nachmittag steht dann zu Ihrer
freien Verfügung. Bummeln Sie durch die russische Metropole, fahren Sie mit der
Metro oder nehmen Sie an einem vor Ort angebotenen Ausflug teil.
Dienstag Abreise Heute heißt es leider Abschied
nehmen von Russland. Nach dem Frühstück geht es zum Moskauer Flughafen, von wo
aus Sie mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck zurückfliegen
werden.
Im Ausflugspaket
von 179 € sind die nachfolgenden Ausflüge
enthalten:
ST. PETERSBURG: STADTRUNDFAHRT
St. Petersburg – das „Venedig des Nordens“ – wurde 1703 von Peter dem
Großen als sein „Fenster nach Europa“ gegründet. Der besondere Charme und Zauber
dieser Stadt geht größtenteils von der einzigartigen Architektur und Anordnung
ihrer Gebäude, Plätze, Parkanlagen, Paläste und Alleen aus. Die einzelnen
Bauphasen bewirken keinen Stilbruch, sondern sie fügen sich nahtlos aneinander:
einfache, klare, schmucklose Linien der Architektur des Peters I. verbinden sich
mit dem Russischen Barock und Klassizismus, woraus ein erstaunlich harmonisches
Bild entsteht. St. Petersburg wurde noch im 18. Jh. zum Zentrum der russischen
Wissenschaft und Kultur. Hochschulen, Akademien und Theater wurden gegründet und
große Schriftsteller, Komponisten und Maler ließen sich hier nieder. Im 20. Jh.
wurde St. Petersburg Schauplatz dreier Revolutionen, bis dann im Oktober 1917
die Sowjetregierung endgültig die Macht erlangte. Im März 1918 wurde der Sitz
der Regierung wieder nach Moskau verlegt. Die Stadtrundfahrt führt Sie zu den
wichtigsten Sehenswürdigkeiten (von außen): der Schlossplatz mit der
Eremitage, die Isaak-Kathedrale, die Admiralität, der Newski Prospekt
(Einkaufsstraße) mit der Kasaner Kathedrale, das Smolni-Kloster, die
Peter-Paul-Festung, der Dekabristenplatz mit dem Ehrenmal, der Panzerkreuzer
„Aurora“, Marsfeld und Platz der Künste (wenig Fußwege). Als Keimzelle der Stadt
gilt die Peter-und-Paul-Kathedrale auf der Haseninsel. Ursprünglich von Peter I.
als Verteidigungsanlage konzipiert, wurde sie jedoch schon 1718 zu einem
Gefängnis. Die hölzerne Johannbrücke, die älteste in der Stadt, führt durch zwei
Tore über die Hauptallee direkt zur Peter-und-Pauls-Kathedrale, die zwischen
1712 und 1733 erbaut wurde. Sie gilt als Meisterwerk der russischen Architektur
des 18. Jahrhunderts., dennoch sind deutsche und holländische Bauelemente
unverkennbar. Seit Peter I. diente die Kathedrale als Grabstätte für fast alle
russischen Zaren. Der schönste Platz in St. Petersburg ist der Schlossplatz mit
dem Winterpalast, dem Gebäude des Generalstabs und der Eremitage. Sein heutiges
Aussehen erhielt der Platz am Anfang des 19. Jahrhunderts. Dank der Bogenform
bekam der Platz eine außergewöhnliche Form und Weite und war ein idealer Ort für
Aufmärsche und Paraden.
ST. PETERSBURG:
EREMITAGE Unmittelbar an den Winterpalast schließt sich der
Gebäudekomplex der Eremitage an. Die kleine Eremitage wurde 1775 errichtet.
Danach folgten die alte Eremitage und das Eremitage-Theater. Die neue Eremitage
entstand erst nach 1839. Heute befindet sich in einem großen Teil des
Winterpalastes sowie in den meisten Räumen der Eremitage die gleichnamige
Kunstsammlung. Sie ist eine der vier größten Museen der Welt, mit einer der
berühmtesten Gemäldesammlungen. Insgesamt hat das Museum mehr als drei Millionen
Kunstgegenstände in fast 400 Räumen, darunter die größte Sammlung französischer
Kunst außerhalb Frankreichs. Um die Menge der Kunstwerke zu erfassen, genügt ein
einfacher Vergleich: Um jeden der Gegenstände nur eine Minute betrachten zu
können, benötigt man insgesamt mehr als neun Jahre. Aber auch die
Architektur und die Innenausstattung der Eremitage sind von hoher künstlerischer
Qualität. Meisterleistungen russischer Handwerker komplettieren die kunstvoll
gefertigten Möbel auf den wunderschönen Parkettfußböden. Beeindruckend sind die
mit farbigen Steinen verkleideten Säle, wobei der Malachitsaal der Berühmteste
ist.
KISCHI Die größte und
bekannteste Insel des Onegasees ist Kischi. Bereits im 11. Jh. soll die Insel
besiedelt worden sein. Aus der Blütezeit der Insel stammen die einzigartigen
Werke der Holzbaukunst, die heute zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen und die
bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Kareliens darstellen. Während eines
Spazierganges (ca. 1,5 Stunden) über die Insel sehen Sie einige der 82
verschiedenen Bauwerke, die seit 1966 in einem Freilichtmuseum vereint sind. Die
33 Kuppeln der zwei Kirchen und des Glockenturms sind schon von weitem zu sehen.
Die Christi-Verklärungskirche wurde 1714 errichtet. 30.000 Schindeln bedecken
die 22 Kuppeln der Sommerkirche. Diese 37 m hohe Kirche wurde, einer Legende
zufolge, ohne Nägel von nur einem einzigen Mann mit nur einem einzigen Werkzeug,
der Axt, erbaut. Außergewöhnliche Beispiele der Holzarchitektur sind die über
100 Jahre alten Bauernhäuser. Sie vermitteln einen guten Einblick in die
typischen Lebensgewohnheiten jener Zeit.
GORITZY Goritzy liegt südlich des Weißen Sees
und dient als Ausgangspunkt für eine Besichtigung des ca. 7 km von der
Anlegestelle entfernten Kirillow-Beloserski-Klosters. Gegründet im 14 Jh.,
erreichte es im 18. Jh. den Höhepunkt seines Reichtums und ist heute Museum für
Geschichte und Architektur. Der älteste Teil des Klosters liegt am Siwerski-See
und umfasst das Maria-Himmelsfahrts-Kloster und das kleine Iwanowskij-Kloster.
Das große Maria-Himmelsfahrt-Kloster besteht aus neun Kirchen, Mönchs- und
Priesterzellen, Einrichtungen für Kranke und der Verwaltung. Von den Kirchen aus
dem 15. und 16. Jh. besticht vor allem die Maria-Himmelsfahrt-Kathedrale mit
ihren wundervollen Fresken und der Ikonostase. Der Ziegelbau mit vier Säulen war
die dritte Steinkirche in Russland. Das kleine Iwanowskij-Kloster besteht
aus zwei Kirchen aus dem 16. Jh., einem Gebetshaus und der Mönchszelle des
Klostergründers Kirill. Im Kloster hatte die Ikonenmalerei einen besonderen
Stellenwert. Das bekannteste Werk von Dionisij Gluschinskij, die ganzfigürliche
Ikone des Klosterbruders Kirill, wurde hier vollbracht. Seit dem 16.Jh. war das
Kloster auch ein Verbannungsort für Regimegegner.
UGLITSCH: DMITRI-BLUT-KIRCHE Die altehrwürdige
Stadt empfängt Sie mit dem Geläut der Kreml-Glocken und lädt zum Rundgang mit
Besuch der Dmitri-Blut-Kirche, die an dem Ort errichtet wurde, wo einst der Sohn
Iwans des Schrecklichen ermordet wurde. An der Stelle, an welcher Dmitri nach
den Überlieferungen zu Tode kam, wurde eine Holzkirche errichtet, die 1692 durch
die Steinkirche „Dmitris Blut“ ersetzt wurde. Dieses Bauwerk ist ein Beispiel
für die Kirchenarchitektur des 17. Jhs. Die Kirche bezaubert durch ihre
verzierten Fenster, dekorative Gesimse und sternbesetzte Kuppeln und erinnert
dadurch an eine rot-blaue Geburtstagstorte. Die Fresken im Inneren der Kirche
stellen die Entstehung der Welt dar und gehen in bewegenden Bildern auf die
damaligen Ereignisse ein. Neben der Glocke befindet sich auch die Totenbahre.
Heute ist Uglitsch eine gemütliche Provinzstadt mit mehreren alten
Baudenkmälern.
MOSKAU: STADTRUNDFAHRT
Moskau ist mit über 10 Millionen Einwohnern eine der größten Städte der
Erde und mit Abstand die größte Stadt in Russland. Die Hauptstadt ist das
administrative, wirtschaftliche, wissenschaftliche, kulturelle und auch
kirchliche Zentrum Russlands. Moskau stellt in vielerlei Hinsicht eine
unverwechselbare Verbindung zweier Welten, des Orients und des Okzidents, dar.
In dieser Stadt sind bis heute nahezu alle Völker der ehemals sowjetischen
Republiken vertreten. Die Sehenswürdigkeiten Moskaus spiegeln die wechselvolle
jüngere wie auch ältere Geschichte Russlands eindrucksvoll wider und machen die
Stadt zu einer Hauptattraktion des internationalen Tourismus. Die Busfahrt führt
ins Zentrum der Stadt, die Außenbesichtigungen werden zum Teil auch zu Fuß
durchgeführt: Gorkij-Platz, Bolschoi-Theater, die neue Manege, Alexander-Garten,
die Lenin-Berge sowie die Hauptgeschäftsstraßen Nowyi Arbat und Twerskaja. Einer
der Höhepunkte der Stadtrundfahrt ist der Rote Platz mit Basilius-Kathedrale,
Historischem Museum und Kaufhaus GUM (ca. 20 Minuten Zeit im Kaufhaus). Der 700
Meter lange und 130 Meter breite Rote Platz ist Moskaus zentraler Punkt. Seit
dem 15 Jh. spielten sich hier Jahrmärkte, politische und religiöse Ereignisse
ab. Gegenüber der Kremlmauer steht im Nordosten das Kaufhaus GUM, welches eines
der größten Kaufhäuser der Welt ist. Das um 1890 im russischen Märchenstil
errichtete 250 Meter lange Gebäude mit folkloristischen Wandbildern, farbigen
Fensterscheiben, Türmchen, verspielten Stuckarbeiten und Springbrunnen ist vor
allem wegen seiner Architektur interessant. Das schönste Gebäude am Roten Platz
ist die Kathedrale des Heiligen Basilius. Die prächtige Kirche mit den bizarren
und buntverzierten Kuppeln ist eine wunderbare Schöpfung der russischen
Baumeister Posnik und Barma. Iwan der Schreckliche ließ sie im 16 Jh. erbauen –
als triumphale Erinnerung an seinen Sieg über das Tatarenheer bei Kasan.
MOSKAU: KREML Das Wort „Kreml“
bedeutet im Russischen „Festung“. Der größte und berühmteste ist der Moskauer
Kreml, heute mehr denn je Machtzentrum russicher Politik. Eine mit 20
Festungstürmen bestückte 2235 m lange Mauer schützt das 28 ha große
dreieckförmige innere Areal des Kremls. Der Moskauer Kreml ist seit 1918
wieder Regierungssitz und mit seinen Palästen und Kathedralen das historische
Herz Russlands. Zunächst als Residenz der Großfürsten im Jahr 1156 angelegt,
wurde er von Ivan I. als zukünftiger Sitz des Zaren und des Metropoliten
bestimmt. Zwar verlegte Peter I. 1712 den Regierungssitz nach St. Petersburg,
doch der Moskauer Kreml blieb bis 1918 Sitz der höchsten geistlichen
Würdenträger. Der Mittelpunkt des Kreml ist der Kathedralenplatz mit vielen
eindrucksvollen Kathedralen und Kirchen. Sie sehen von außen die wichtigsten
Gebäude und besichtigen eine der wunderschönen Kreml-Kathedralen (z.B. die
Krönungskirche). Eine weitere Kuriosität ergänzt die Sehenswürdigkeiten im
Kreml. Hier steht die größte Glocke der Welt, die 1733-1735 gegossen wurde. Die
Zarenglocke hat bei 5,8 Meter Höhe einen Durchmesser von 6,6 Metern und wiegt
über 200 Tonnen. Doch sie hat niemals einen Ton von sich gegeben, denn bevor sie
aus der Form genommen werden konnte, brannte die Gießerei ab. Das Löschwasser
drang in die noch nicht erkaltete Form ein, und ein Stück von rund zwölf Tonnen
wurde herausgesprengt.
MOSKAU:
PANORAMA-KREUZFAHRT AUF DER MOSKWA (inkl. Mittagessen)
Lernen Sie die russische Hauptstadt aus einer anderen Perspektive
kennen! Genießen Sie die Ausblicke, die Ihnen eine Kreuzfahrt auf der Moskwa
bietet, einem 502 km langen Oka-Nebenfluss, der in den Smolensk-Moskauer Höhen
entspringt, ab Moskau schiffbar ist und genau durch das "Herz der Stadt"
verläuft. |