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AIDAvita - vom Amazonas in die Karibik vom 30.10. - 13.11.2010 |
Flughäfen D - Manaus/Brasilien -
Santarem/Brasilien - Belem/Brasilien - Ile Royale/Brasilien - Port of
Spain/Trinidad - Bridgetown/Barbados - Rouseau/Dominica - Philipsburg/St.
Maarten - La Roman/Dominikanische Republik - Flughäfen D
Doppelkabine-Innen: ab 3.135 € pro
Pers.
Doppelkabine-Außen: ab 3.3555 € pro Pers.
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Erobern Sie mit AIDA den mächtigsten
Strom der Erde: den Amazonas. Folgen Sie der magischen Anziehungskraft des
tropischen Regenwaldes. Begegnen Sie den Ureinwohnern Amazoniens und erleben Sie
die einzigartige Dschungelmetropole Manaus. AIDA entführt Sie zu fantastischen
Abenteuern in einer fernen
Welt.
Als
„Tor zum Amazonas“ gelangte Manaus zu Zeiten des Kautschukbooms
zu unvorstellbarem Reichtum. Zu den Zeugnissen dieser Blütezeit zählen neben dem
weltberühmten Opernhaus, das 1896 nach dem Vorbild der Pariser Oper erbaut
wurde, auch die Markthalle und das Zollamt. Kronleuchter aus Murano,
italienischer Marmor, glasierte Dachziegel aus Marseille – für die extravaganten
Bauwerke war das Beste gerade gut genug. Das Herrenhaus des deutschen
Gummibarons Waldemar Scholz, der Palácio Rio Negro, beherbergt heute ein
Kulturzentrum für Kunstausstellungen. Wenn Sie sich lieber der Schönheit der
Tier- und Pflanzenwelt widmen wollen, haben Sie dazu im Parque Nacional do
Januário, wenige Kilometer von Manaus entfernt, Gelegenheit. In diesem
idyllischen Naturpark lassen sich Amazonas-Delfine, Affen und Alligatoren
beobachten.
Der lebhafte Flusshafen von Santarém liegt auf halbem Weg
zwischen Manaus und Belém am spektakulären Zusammenfluss von Rio Tapajós und
Amazonas. Bei einem Bummel durch die Stadt, 1659 von Jesuiten als
Missionsstation gegründet, sollten Sie auch die Markthallen besuchen. An den
Fischständen werden fleischfressende Piranhas, stattliche Buntbarsche und
Pirarucus, die größten Süßwasserfische der Welt, feilgeboten. Karibik-Freuden
mitten im brasilianischen Regenwald können Sie bei einem Ausflug nach Alter do
Chão genießen. Hier laden weiße Strände am kristallklaren Rio Tapajós zum
Entspannen ein.
Auch Belém gelangte Ende des 19. Jahrhunderts durch den
Kautschukhandel zu Wohlstand. Aus dieser Zeit stammen die Prachtbauten im
historischen Stadtkern, das neoklassizistische Teatro da Paz und Beléms
Wahrzeichen, der Markt Ver-o-Peso. Übersetzt bedeutet der Name: Achte auf das
Gewicht. Viel spannender ist aber das Warenangebot. Es reicht von tropischen
Früchten, Fischen, Gemüse und Gewürzen bis zu Wunderelixieren, Kultgegenständen
und Amuletten mit Zauberkraft. Die Tias, Tanten, wie die Kräuterhändlerinnen
respektvoll genannt werden, mixen Ihnen auf Wunsch jedes Mittelchen – ob gegen
den bösen Nachbarn oder Haarausfall.
Die Île Royale gehört zu den Îles du Salut, den Inseln des
Heils. Diesen Namen verdanken sie Nonnen, die sich vor einer Epidemie hierher
retteten und überlebten. So gnädig war das Schicksal späteren Inselbewohnern
nicht. In der Strafkolonie, die Frankreich bis 1951 auf den insgesamt drei
Eilanden unterhielt, herrschten unmenschliche Bedingungen. Unter den Gefangenen
war auch Henri Charrière, wegen seines auf die Brust tätowierten Schmetterlings
„Papillon“ genannt. Sein gleichnamiger Roman und dessen Verfilmung machten die
Inselgruppe weltberühmt. Was von den Gefängnisbauten übrig blieb, können Sie
sich auf der Île Royale ansehen – mittlerweile überwuchert von wildem Grün.
Auch wenn die Antilleninsel gerade nicht ihren berühmten Karneval feiert,
können Sie sich an den prunkvollen Kostümen erfreuen – im Nationalmuseum der
Hauptstadt Port of Spain . Zudem warten in der lebhaften
Inselmetropole architektonische Schmuckstücke auf Sie: The Magnificent Seven.
Diese sieben Kolonialvillen wurden nach europäischen Vorbildern erbaut, vom
schottischen Schloss bis zum deutschen Renaissance-Bau. Den schönsten Ausblick
können Sie vom Fort George oder von den grünen Hügeln des Hinterlandes
genießen.
Die Inselhauptstadt Bridgetown hat sich ihre charmante
Mischung aus britischer Tradition und karibischer Lebensart bis heute erhalten.
Im Inselinneren können Sie die feudalen Landsitze bewundern, in denen einst die
Eigentümer der Zuckerplantagen residierten. Das Sunbury Plantation House
beispielsweise birgt eine kuriose Mischung aus antiken Möbeln, Kutschen,
Kleidern und Accessoires. Die Holzhäuser der Plantagenarbeiter dagegen, die
„Chattel Houses“, waren so einfach und klein, dass sie jederzeit abgebaut und
auf einen Ochsenkarren verladen werden konnten. Sie sind wie bunte Farbtupfer
über die Landschaft versprenkelt. Bunt geht es auch unter Wasser zu. Davon
können Sie sich beim Tauchen und Schnorcheln überzeugen. Oder Sie entscheiden
sich für eine Tour im Landrover zu den Naturwundern, die im Landesinneren auf
Sie warten, einen Helikopterflug über die Insel, eine Runde im Barbados Golf
Club, Badevergnügen an einem der endlosen Strände oder, oder, oder ...
Als Kolumbus am 3. November 1493 auf Dominica landete, einem
Sonntag, und die Insel nach dem spanischen Wort für Sonntag – Domingo –
benannte, ahnte er noch nichts von ihrer tropischen Schönheit. Hier ist der
Regenwald noch grüner, noch geheimnisvoller und noch undurchdringlicher als
anderswo. Die Natur hat die Sonntagsinsel mit einer unvorstellbar reichen Flora
& Fauna beschenkt und, als ob das nicht genug wäre, mit unzähligen
Wasserfällen, Seen und Flüssen. Wie wäre es als „Sonntagsausflug“ mit einer
Fahrt zu den Trafalgar Falls, einem Wasserfall mitten im Dschungel, um den
dichte Farne und herrliche Orchideen gedeihen. Oder haben Sie mehr Lust auf eine
Flusswanderung inklusive Kajaktour? Sie können sich das Ganze auch beim Canopy
von oben ansehen oder, statt selbst am Drahtseil durch die Baumwipfel zu
schwingen, mit der Seilbahn – der so genannten Aerial Tram – durch luftige Höhen
reisen. Ein weiteres Highlight: eine Fahrt zu den Walen und Delfinen, die häufig
in den Gewässern um Dominica gesichtet werden.
Entdeckt wurde die Insel St. Maarten von Kolumbus am 11.
November 1493, dem Namenstag des Heiligen Martin. Den Namen trägt sie gleich in
zwei Sprachen. Saint Martin nennen die Franzosen ihren Teil der Insel, Sint
Maarten sagen die Niederländer zu der etwas kleineren Inselhälfte, die ihnen
untersteht. Die beiden Inselhauptstädte, das niederländische Philipsburg und das
französische Marigot, haben einiges gemeinsam. In beiden Orten erstrahlen die
Holzhäuser im Kolonialstil in den schönsten Pastelltönen und beide erinnern
stark an die Heimat ihrer jeweiligen Kolonialherren. Bei einem Ausflug von
unserem Hafen Philipsburg nach Marigot können Sie holländischen Charme und
französisches Flair genießen. Wunderschöne Strände bieten ebenfalls beide
„Nationen“ und auch auf der unbewohnten Trauminsel Tintamare erwarten Sie
herrlich weiße Sandstrände für einen entspannten Karibiktag. Auf Motorradfans
wartet ein anderes Highlight: eine Harley-Davidson-Tour zu einigen der schönsten
Plätze beider Inselhälften.
Die Entdeckungsgeschichte Amerikas begann im Jahre 1492 in der
Dominikanischen Republik . Hier landete Kolumbus auf seiner
ersten Reise. Einen faszinierenden Eindruck vom Leben des 16. Jahrhunderts in
Kolumbus’ Mutterland vermittelt das Künstlerdorf Altos de Chavón. Diese
andalusische Siedlung aus jener Zeit wurde inmitten atemberaubender Landschaft
originalgetreu nachgebaut. Wer Land und Leute in unserem Hafen La Romana kennen
lernen möchte, bekommt in einer Zigarrenfabrik auch gleich Einblick in die
Herstellung der berühmten dominikanischen Zigarren. Einen noch tiefer gehenden
Blick in das Leben der Insulaner vermitteln die Cuevas de las Maravillas –
Höhlen, die schon vor der Zeit der spanischen Eroberer von den Taino-Indianern
bewohnt wurden.
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